‘Senegal’

„Raumstadion“ im Ravensburger Kunstverein

In der Ausstellung „hier entsteht“ vom 17. April bis 17. Mai 2009 im Kunstverein Ravensburg

Nándor Angstenberger / Skulpturale Objektkunst
Claudia Michaela Kochsmeier / Mediale Visualkunst

Eröffnung der Ausstellung mit den Künstlern ist am Freitag, den 17. April Uhr um 20 Uhr

Ort: Kapuzinerstraße 27, 88212 Ravensburg, Eingang Bergerstraße im Hof der Schule für Gestaltung

Öffnungszeiten: Do. + Fr. 16 – 19 Uhr, Sa. + So. 11 – 16 Uhr

Führungen: Son. 19.4., 10.5. um 11 Uhr und Do. 30.4., 8.5. um 18 Uhr

Pressemitteilung „hier entsteht:“(pdf)

Katalogtext von Prof. em Dr. Knut Dietrich zu „Raumstadion“ (pdf)

Einladungskarte (pdf)

Raumstadion

Herzlichen Dank an die
Logo KASS

Plakat zur Ausstellung
Plakat

Erfolg

Als ich hinter dem Haus auf einem mir bereitgestellten Sessel auf den Graffitikünstler wartete, kam eine Frau die sandige Straße entlang und fragte mich, ob es sicher sei, dass ich dort säße. Vor mir war die weiße Hauswand, hinter mir das steppenartige Gestrüpp, dass sich auf unbebauten Grundstücken ausbreitete.

Dann kam Laye, er spayte und ich filmte ihn dabei. Die Aufnahmen sind für den Videoclip „Rap ba kan“ der HipHop-Band Sikki Sakka.

Der Standort spielt keine Rolle, wenn du gut bist, finden die Menschen dich.

Don´t work harder, work smarter.

Nach dem wir fertig waren, erzählt Layes Bruder, Adama, wie er neulich eine Schlange erschlagen hat, die aus dem Gestrüpp kam.

Manche nennen es Alltag, ich finde es schön.

Hier das spontane Interview mit Laye Diakité, Graffitikünstler und Mitglied der HipHop-Band Sikki Sakka aus Thiès/Senegal:

Graffiti Sikki Sakka (on YouTube)

Graffiti 1 groß

xorom si/Salz

Video, Zeichnung, Digitaldruck
von Claudia Michaela Kochsmeier
Austellung vom 2. August bis zum 20. September 2008
im
ZAGREUS PROJEKT
Koch/Kunst/Galerie
Brunnenstraße 9a
10119 Berlin
Tele/Fax 030 28 09 56 40
www.zagreus.net

„xorom si“ heißt auf Wolof, der Verkehrssprache in Senegal, „das Salz“. Es ist die vorläufige Antwort auf die Frage, was die Rinder ans Meer treibt und dem See die rosa Farbe verleiht.

xorom si/Salz (1 + 2)

Salz Flyer front

Salz Flyer back

Über die Baay Fall

„Es gibt die Mahlzeit und das Salz. Man sagt, die Baay Fall sind das Salz.“ (Ibou Cissé)

Die Gemeinschaft der Baay Fall (auch „ Baye Fall “ oder „Beye Fall“) ist eine Gruppierung innerhalb der islamischen Sufi-Bruderschaft der Mouriden in Senegal. Die BaayFall haben sich für eine mystische Arbeit entschieden und verzichten auf die bekannten Rituale der islamischen Lehre, wie da sind u. a. das fünfmalige Beten am Tag und das Fasten zu Ramadan. Sie begeben sich auf die Erforschung des Inneren. Der Alltag und die innere Einstellung zu all dem, was einem im alltäglichen Leben begegnet, ist ihr Weg zu Gott. Man sagt, dass die Baay Fall damit eine Haltung lebendig werden lassen, die in Senegal schon viel älter ist als die Bewegung der Baay Fall selbst. … weiter zum Artikel Über die Baay Fall

Das Umdrehen der Bilder

Am Donnerstag, den 28. Februar 2008 um 20 Uhr,
im Kunstverein INGAN, Brunnenstraße 29, 10119 Berlin

Lecture Performance „Das Umdrehen der Bilder“

Während meines dreimonatigen DAAD-Stipendiums in Senegal haben sich viele neue Fäden gesponnen. Sie alle sind Teil meines Kunstprojektes TANZ PLEXUS. In diesem Plexus, diesem Geflecht, drehen sich die Bilder um und lassen sich anders betrachten.

Kopfüber am Strand

Juno

juno2.jpg Juno1 Juno3

Vielleicht

Meine Rückkehr nach Berlin wartet. Das fühlt sich abstrakt an. Vielleicht ist es keine Rückkehr.

Letzte Erledigungen

Letzte Erledigungen in der Stadt. Meine Ausstellung ist abgebaut, Zuley hat alles sorgfältig für  mich verpackt. Mein Rückflug wird bestätigt wie gehabt. Zwischendurch Pause und Gespräche mit den BaayFall, bei Saly auf dem Markt, mit dem Café Touba aus der Telefonzelle, unter dem Baum mit dem Foto von Amadou Bamba Mbacke.

Ein Modell von Prada

Die Insel Île de Ngor ist nicht weit. Zwei kleine Strände, klares Wasser. Da meine Sonnenbrille kaputt gegangen ist, liegt es nahe, dem netten Sonnenbrillenverkäufer eine abzukaufen. Wir entscheiden uns für ein Modell von Prada. … weiter zum Artikel Ein Modell von Prada

Manche Flugzeuge

Der Schlaf in Yoff wird nur von den Flugzeugen gestört, das Haus von Mama Sokhna liegt in der Verlängerung der Start- und Landebahn des Flughafens, 300 Meter entfernt. Manche Flugzeuge dröhnen wie ein Erbeben. Ansonsten soll nichts mein letztes Wochenende dieser Senegalzeit stören.