‘New York’

Brot und Wein

Eine große, wunderschöne Libelle fliegt an meinen Atelierfenstern vorbei, ganz schön hoch. Leider sind die Fenster nur Verglasung, zwar einfach, aber nichts zum Öffnen.

Die Tänzerin erinnert mich daran, was es heißt, einen Körper zu haben und ihn zu lieben. Die Veranstalterin legt mir ihre Hand auf die Schulter und dankt mir fürs Kommen. Es gibt Brot und Wein für alle.

Central Park 1

Am Sonntag Jazzklassiker von kompletten Bands live hören, auf einem Felsen lagern neben Ringern, die ihre Technik verbessern üben, sich von Akrobaten mit und ohne Inlineskates überraschen lassen, in geordneten Bahnen gehen mit trotzdem viel Platz zum Sosein.

„Vom Tellerwäscher zum Millionäer“

Lotte sagt, dass in der amerikanischen Geschichte „Vom Tellerwäscher zum Millionäer“ mancher lange darauf gewartet hat, endlich sein eigenes Büro im 10. Stock mit Blick auf die Freiheitsstatue beziehen zu dürfen.

Am Rockaway Beach sind die Atlantikwellen so stark, dass nur die Surfer mit ihren ans Bein gebundenen Brettern ins Meer dürfen. Alle anderen werden von den Baywatchern sofort rausgepfiffen, sobald sie mit den Waden im Wasser stehen.

Unhörbare Regenwolken

In der Subway Line 6 nickt der zeitungslesende Mann neben mir ein und sein Körper sinkt fast unmerklich in meine Richtung. Ich glaube, hier ist es nicht üblich wie in Afrika, beim Unterwegssein seinem Nachbarn schlafend seinen Kopf anzuvertrauen. Der Zeitungsleser tut es beinhahe. Es erinnert mich manches an Afrika.

Mein Atelier ist im zehnten von 24 Stockwerken (den 13. gibt es nicht)  in der 77 Waterstreet. Aus meinem Fenster blicke ich rechts am nächsten Hochhaus vorbei auf die Freiheitsstatue und links auf den Hubschrauberlandeplatz im East River. Am späten Nachmittag nähern sich unhörbare Regenwolken. Das Donnern scheint aus den Gebäuden des Financal District zu kommen.

paper oder plastic

In Brooklyn werde ich auf dem Weg zur Station Atlantic Avenue nach dem Eingang zur Subway Line C gefragt und ich kenne ihn schon.

Geld ist paper oder plastic.

google map

Ein Unterschied zwischen google map und der Wirklichkeit ist, dass man in der Wiklichkeit seine Füße auf die Erde setzt. Unter den Füßen den Boden von New York spüren.

Und alle menschlichen Hautfarben in einer Straße sehen.