‘New York’

Das erste Foto

Das erste Foto mit mir und der Skyline von Manhattan im Hintergrund wird gemacht.

Swing Space * Open House * in New York City

Nice to see you this evening in the 77 Water Street, Financial District, NYC!
I will show my new video installation „Signs of Joy“ and the recent video clip „Rap Ba Kagn“ of Sikki Sakka from Senegal.

Swing Space * Open House *

*Wednesday, September 2, 2009, 6-8PM*
Swing Space * Studios: 77 Water Street, 10th Floor*

*RSVP is required. Visit the LMCC website to RSVP: *http://lmcc.net/
art/swingspace/77water/index.html … weiter zum Artikel Swing Space * Open House * in New York City

Chris Marker

Chris Marker hat eine Ausstellung in seiner Galerie. Er erzeugt eine Tiefe zusammen mit einer Stärke, die auch ich erreichen möchte. Die Oberfläche ist dabei eher zerstreut, keine klare Fläche, es gibt viele detaillierte Ansatzpunkte, an denen man weitergeleitet wird.

Es ist wunderschönes Wetter, nach der feuchttropischen Hitze der ersten Tage glitzert das Wasser im spätsommerlichen Licht und lädt zum Joggen entlang des Hudson Rivers ein. Im Yachtafen vor dem World Financial Center sitzen Hunderte beim Essen in der Abendsonne, die Fassaden sind einheitlich glatt und sauber und lassen vergessen, das dahinter die große Baustelle der World Trade Center Site liegt.

express oder local

Da die Subway rein in die Bronx zur Zeit nur „express“ fährt, mache ich mit ihre eine kleine überirdische Stadtrundfahrt, vorbei an vielen Stationen mit bunten Fenstern aus Tiffanyglas. Von der Endstation können nun alle Passagiere „local“ wieder zurück fahren und dort aussteigen, wo sie eigentlich hinwollten. Die Bronx ist eine Erholung, es gibt ruhige Straßen, Papaya mit Blaubeeren im Hinterhof und im Park am East River liegt ein Badeschiff, offen und umsonst für alle, man muss nur ein Schloss selbst mitbringen.

Alttägliche Welten

Die utopisch leuchtende Spitze des Chrysler Buildings weist mir vom ersten Tag an den Weg zu meinem Gastapartement in Manhattan. Wenn ich sie sehe, weiß ich, dass ich in der Lexington Avenue bin.

Auf einem Festival im Fulton Park in Brooklyn begegnet mir das Chrysler Building wieder: In dem Musical „The Wiz“ mit Diana Ross als Dorothee und Michael Jackson als Srarecrow. „The Wiz“ spielt nur ein paar Straßen weiter in eimem Haus hier in Brooklyn und führt weiter durch spacige Welten, die eindeutig New York als Kulissse entnommen sind. Michael Jackson ist sehr rührend in seinem Kostüm, wie auch einige junge verkleidete Festivalbesucher. Es ist nicht das erste Mal, dass ich als einzige Weiße unter Schwarzen bin, aber ich denke darüber nach, weil es nicht auf afrikanischem Boden ist und es sich so alltäglich anfühlt.

Frische

Die Tropen sind so nah, davon zeugen all die frischen Früchte in den Supermärkten. Die größte Foodcoop der Welt ist die Park Slope food coop in Brooklyn und ist das Einkaufsparadies schlechthin.

Babacar

Senegal in New York, leibhaftig, Babacar von Sikki Sakka besucht mich! Wie Monika sagte, in New York trifft sich die Welt, so langsam realisiere ich, was das alles bedeuten kann… 

Capoeira in NY

Ein Capoeirista in der Gruppe vom Mestre Zumbi ueberzeugt mich, dass es nicht geht, unseren Mestre Peixinho noch nie getroffen zu haben… wenn Peixinho nicht nach Berlin kommt, werde ich wohl nach Brasilien reisen…

Wall Street

Wer hätte gedacht, dass ich jeden Tag zur Arbeit die Wall Street runter laufen würde, nun tue ich es!

Der East River mit seinen vielen verschiedenen Booten und Schiffen ist gar kein Fluss, sondern die Verbindung zwischen den verschiedenen Buchten. Er wird sowohl vom Atlantik gespeist als auch vom Hudson River. Allein für seinen Anblick lohnt sich die Arbeit im Atelier, oder anders, der Anblick fördert enorm meine Konzentration. Jetzt verstehe ich Nicole noch besser, die von ihrem derzeitigen Atelier mit Blick auf die Elbe schwärmt.

Sehr schöner Jazz abends im Bruno Walter Auditorium. Ich nehme vor allem die Körperlichkeit der Musiker war und wie die Musik durch die Körper fließt. Der Pianist ist unglaublich weich und durchlässig, sein Körper ist gegenwärtig, gehört hundertprozentig der Musik und gleichzeitig ist der Pianist mit all seinen Zellen er selbst.

Central Park 2 und Brooklyn Bridge Park

Morgens Joggen im Central Park, kein Park wie jeder andere.

Zum Sonnenuntergang auf die andere Seite vom East River in den Brooklyn Bridge Park zum Pilatestraining mit Blick auf die ewig ratternden Brücken. Der Fitnessguru trägt ein Mikroport und die Frau auf der Matte neben mir fragt, ob ich in NY wohne und was ich sonst für Training mache. Während wir die Bauchmuskeln anspannen und zwischen Schultern und Ohren möglichst viel Platz schaffen, legt sich die Dämmerung über das Wasser und leuchten nach und nach die Lichter der Skyline auf.