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INTERNATIONAL ADIYAMAN
1ST WORKSHOP AND EXHIBITION 2018

Vom 9. bis zum 15. Mai bin ich zum

INTERNATIONAL ADIYAMAN
1ST WORKSHOP AND EXHIBITION 2018
in die Türkei eingeladen.

Zusammen mit der Adıyaman University Fine Arts Faculty und dem Adıyaman Council, organisiert von Mehmet Alagöz, beginnt ein Projekt, welches sich in den kommenden Jahren fortsetzen wird und somit den kulturellen Austausch und den internationalen Dialog über die Kunst fördert und etabliert.
100 Künstler aus 8 Ländern werden eine Woche lang zusammen in der antiken Ausgrabungsstätte Perre bei Adiyaman arbeiten, mitten in Kommagene, des Reiches der Gottkönige am Euphrat.
Das Projekt wird finanziert von der Stadt Adiyaman und gefördert vom Auswärtigen Amt Deutschland.

Offene Ateliers in Brandenburg

Offene Ateliers in Brandenburg
5./6. Mai 2018 jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr

Atelier:
Jana Troschke
Zum Wiesengrund 10
16552 Schildow

Gäste:
Heike Bollig
Andras Gogol
Claudia Michaela Kochsmeier

www.kulturland-brandenburg.de

NO (B)ORDERS

Ausstellung NO (B)ORDERS des Netzwerks freie Berliner Projekträume

NO(B)ORDERS
opening: 26.4.2018 / 7pm (ich bin da)
duration: 27.4. – 13.5.2018
Artist Talk: Kirsten Wechslberger / Carola Rümper sunday, 29.4. 2018 at 5pm
Galerie Kunstpunkt
Schlegelstraße 6
10115 Berlin
www.kunstpunkt.com
Der mp43- projektraum für das periphere ist mit dem Projekt stamp alive (Namibia) an der Ausstellung beteiligt.
Die Initiatorin und Künstlerin Carola Rümper hat 10 namibische und 10 deutsche Künstler eingeladen sich an dem Projekt stamp alive zu beteiligen. Sie forderte alle Künstler_innen auf, ihr ein Motiv mit der eigenen Arbeit zur Verfügung zu stellen. Hieraus ließ Rümper sowohl bei der deutschen als auch bei der namibischen Post eine Editionsreihe in Form einer Sonderbriefmarke herstellen. Die Editionssätze ergeben eine Miniatur – Ausstellung.
Künstler_innen: Niina Turtola, Ismael Shivute, Fillipus Sheehama, Kirsten Wechslberger, Marita van Rooyen, Barbara Pirron, Ndeende Shivute, Actofel Ilovu, Helen Harris, Dallaz Lok Kandjengo,
Albrecht Fersch , Angela Uhsadel, Peter Möller, Karl-Heinz Jeron, Lilla von Puttkamer,
Claudia Michaela Kochsmeier, Christoph Zwiener, Jasmin Glaab, Gunhild Kreuzer, Carola Rümper

totalitär

TOTALITÄR
21.04. – 20.05. 2018
Eröffnung
Freitag, 20.04.2018 um 19:00 Uhr
Öffnungszeiten der Galerie
Di-Fr 15 bis 19 Uhr | Sa-So 14 bis 18 Uhr
Sonderöffnungszeiten während des GALLERY WEEKEND BERLIN am 27.- 29. April 2018: Fr 15-21 Uhr, Sa-So 11-19 Uhr.
Ort
Galerie VEREIN BERLINER KÜNSTLER
Schöneberger Ufer 57 | D-10785 Berlin

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Ausstellung „wild and connected“

Ausstellung „wild and connected“

Das, was man kennt erscheint einem selbstverständlich und nicht der Rede wert. Was ist wild, was ist von Menschen beeinflusst und durch Menschen verändert? Wie wäre es, die Sicht der Wildheit einzunehmen und zu fragen, wie das Wilde uns beeinflusst? Wie ist das Wilde mit dem Menschen verbunden? Wer schaut hier wen an?
Sowohl in der Ausstellung „wild and connected“ als auch in dem Vortrag von Detlev Loll geht es weniger um die Rolle des Menschen als aus der Wildheit herausgehobene Art und seine Versuche, die bisherigen Eingriffe durch noch größere Eingriffe als Reparatur zu rechtfertigen. Wir suchen die Verbindungen, die es uns ermöglichen, sich in das Wilde zu integrieren und stellen das Selbstverständnis eines dauerhaft die Erde beeinflussenden Menschen in Frage.

Ich bin anwesend zur Vernissage (15.3. ab 19:00), zum Arts Club Berlin (26.3. ab 19:00) zum Künstlergespräch (8.4. ab 15:30) sowie zu den Öffnungszeiten am 25.3., 27.3., 28.3. und 3.4. und freue mich über Besuch!


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Ausstellung „it´s raining cats and dogs“ in der National Art Gallery of Namibia

Ausstellung „it´s raining cats and dogs“ in der National Art Gallery of Namibia
in Windhoek/Namibia

Die Briefmarke als Transmitter zwischen Künstlern aus Deutschland und Namibia.
10 namibische und 10 deutsche Künstler wurden von Carola Rümper eingeladen, eine originale Briefmarke von der deutschen Post zu gestalten. Der komplette Editionssatz wird als Miniatur-Ausstellung in der Nationalgalerie zu sehen sein.

Mein Beitrag für das Editionsprojekt „stamp alive“ ist die Briefmarke „Çiçek-Blume“.

Beteiligte Künstler*innen:
Actofel Ilovu, Albrecht Fersch, Angela Uhsadel, Barbara Pirron, Carola Rümper, Christof Zwiener, Claudia Michaela Kochsmeier, Dallaz Lok Kandjengo, Fillipus Sheehama, Gunhild Kreuzer, Helen Harris, Ismael Shivute, Jasmin Glaab, Kirsten Wechslberger, Karl-Heinz Jeron, Lilla von Puttkamer, Marita van Rooyen, Ndeende Shivute, Niina Turtola, Peter Mölle

Das Projekt wird gefördert durch das Institut für Auslandsbeziehungen (IfA)

`It`s raining cats and dogs`
Eröffnung: 25.1.2018 um 18 Uhr
25.1.2018 – 5.3.2018
National Art Gallery of Namibia
Corner of Robert Mugabe Avenue and John Meinert Street, Windhoek
www.nagn.org.na

Begrüßung zur Ausstellung „anders wo“ am 17. Nov 2017

Herzlich Willkommen im Haus der Künstler!
Ich begrüße Sie im Namen des Vorstandes des Vereins Berliner Künstler.
Mein Name ist Claudia Michaela Kochsmeier, ich bin seit diesem Jahr neu im siebenköpfigen Vorstand des VBKs.

Meine Begrüßungsrede wird sehr kurz sein, nur ca. 3 Minuten.

Die diesjährige Vereinsausstellung zum Ende des Jahres 2017 trägt den Titel „anders wo“. Der Vorschlag dazu kam von unserem Mitglied Andrea Sunder-Plassmann. Ihre Gedanken zu dem Thema „anders wo“ fasst sie in folgenden Worten zusammen:
woanders
wo anders
anders, aber wo?
die Suche nach Identität
der Wunsch nach Verortung
Sehnsucht nach dem Anderswo
nicht hier, woanders
die anders ist/sind
nicht vorhanden
abwesend
Integration
fremd

Ich kenne das Gefühl gut, mich „anders“ zu fühlen, „anders“ als die Anderen. Wer kennt dieses Gefühl nicht?
Dazu kommt die Verortung, das „wo“. Von wo gehe ich aus? Bin ICH anders oder ist der ANDERE anders? Gehe ich von mir aus oder projiziere ich meine Gefühle woanders hin, z.B. auf den Anderen?

Ist es woanders besser als hier?
Ich wünsche mich woanders hin.
Ich fühle mich nicht wohl, ich halte es nicht aus.

Als erstes schaue ich bei mir. Wie fühle ich mich? Was entdecke ich in mir?
Als nächstes kann ich versuchen, an der Situation etwas zu ändern.
Wenn das nicht geht, gehe ich woanders hin.

Am Schönsten ist es, wenn ich mich anders fühle, weil ich immer mehr mein Selbst fühle und lebe und im Anderssein der Anderen auch mein Anderssein entdecke. Wenn ich das große Gemeinsame sehe: Wir sind alle anders, egal wo, und können auf der Reise durch unser Selbst und durch die Welt das Anderssein als Verbindendes erleben.

In den Arbeiten dieser Ausstellung sehe ich Durchblicke, Aussichten, Hindernisse, Rückblicke und vor allem das Unterwegssein.

Ich wünsche Ihnen und unserem Verein, dass wir die Vielfalt des Anderssein als Gemeinsames sichtbar machen und unser Haus, das Haus der Künstler, dafür der richtige Ort ist.
Vielen Dank für Ihre aufmerksamen Ohren.

Haben Sie einen schönen Abend!

„anderswo“ ist immer auch hier…

Herzliche Einladung zur Winterausstellung des Vereins Berliner Künstler!

Es werden 56 Kunstwerke von 56 Künstlern gezeigt und alle auch zum direkten Verkauf angeboten.

Von mir gibt es eine kleine Fotoarbeit, mitgebracht aus der Türkei, „çiçek – Blume“.

Am Dienstag, den 19.12.2017, bin ich von 15:00 bis 19:00 in der Galerie, sowie zur Eröffnung diesen Freitag.

Liebe Grüße
Claudia Michaela Kochsmeier

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anders wo
vom 18. 11. bis 23. 12. 2018
Eröffnung: Freitag, 17.11. 2017, 19 Uhr
Begrüßung: mit einer kleinen Rede von mir (Vorstand des VBK)
Ort:
Galerie VEREIN BERLINER KÜNSTLER
Schöneberger Ufer 57
D-10785 Berlin Tiergarten-Mitte
Öffnungszeiten der Galerie
Di-Fr | 15-19 Uhr
Sa-So | 14-18 Uhr
Am 6. Dezember bleibt die Galerie geschlossen.

VI. International Berlin Art & Art Education Symposium „Made by Artist“ in Berlin, pineloArtgallery 10. November 2017

Beitrag von Claudia Michaela Kochsmeier

Bildende Künstlerin, Video und Zeichnung, Berlin
www.tagtraumlexikon.de

Es gibt nichts, was die Begegnung mit einem anderen Menschen ersetzen kann. Von den individuellen Erfahrungen zu berichten ist wichtig und wie hier während des Symposiums der Austausch und die Dokumentation über und von Künstleraustausch-Projekten. Als Künstler in ein anderes Land zu reisen und sich dort mit anderen Künstlern auszutauschen ist eine ganz besondere und sehr intensive Form des Erlebens, die mit nichts sonst zu vergleichen ist.

Während der Arbeitswoche in Seben/Bolu waren für mich die Menschen und die ursprüngliche Natur der neue Erlebnisraum. Wie lebt der Mensch in der Natur?
Jeden Tag habe ich die Schlucht von Seben erkundet, bin in den Bergen rumgeklettert, habe Pflanzen und Tiere entdeckt und beobachtet. Zwischendurch habe ich mich mit den anderen Künstlern ausgetauscht, mit Worten, Gesten, Lächeln, Zeigen und vor allem mit den Gefühlen, die das Herz aussendet.

In den Bergen sind mir auch die anatolischen Hütehunde mit ihren Ziegen- und Schafherden begegnet. Diese Hunde sind oft lange alleine mit ihren Herden unterwegs und bereit, ihre Herde nicht nur zu verteidigen, sondern auch anzugreifen, wenn Gefahr droht. Deswegen gelten diese HUnde auch als gefährlich.
Ich kenne Stachelhalsbänder für Hunde, bei denen die Stacheln nach innen zeigen und den Hundehals würgen können. Diese sollen zur Erziehung des Hundes dienen.
Die Hütehunde in Seben tragen auch ein Halsband, das mit langen Metallstacheln gespickt ist. Diese Metallstacheln zeigen nach außen. Sie schützen den Hund vor dem Todesbiss des Wolfes.

Eines heißen Nachmittags wollte ich mir ein kühles Plätzchen in einer der vielen Höhlen suchen um einige Zeichnungen zu machen. Die Ziegenherde ist gerade vorbeigezogen, ich höre noch das Klingen der Ziegenglocken hinter den Felsen. Aus dem hellen Licht will ich gerade in den Schatten der Höhle treten, als mir ein verschlafenes Bellen entgegen kommt. Erschrocken weiche ich vom Höhleneingang zurück. Aus dem Dunkeln der Höhle kommt der sandfarbene Hütehund getrottet, schaut mich vorwurfvoll an. Er hat mich schon mal gesehen, als ich seine Ziegen gefilmt habe. Er hatte mir mit seinem Bellen und seiner Körpersprache gezeigt, wie nah ich an die Ziegen heran darf, das hatte gut geklappt. Jetzt ist es mein Glück, dass er mich erkennt. Ich wollte ihn wirklich nicht bei seinem Schläfchen in der Kühle der Höhle stören. Wir schauen uns respektvoll an und gehen beide unserer Wege…

In diesen türkischen Hütehunden sehe ich ein Bindeglied zwischen dem Menschen und der Natur. Der Hund lebt frei in den Bergen und dient dabei dem Menschen. Der Mensch sorgt für den Hund und der Hund erfüllt seine von Menschen übertragene Aufgabe, die der Mensch alleine in der Natur nicht bewältigen kann. Mensch und Hund kommunizieren miteinander.

Diese Verbindung zwischen Mensch und Natur habe ich in meiner Videoarbeit „Mağara – Höhle“ als grundlegende Erfahrung gespeichert.

Videostill aus „Mağara – Höhle“
2017

Künstler-Projekt Türkei und Open Studios 4./5. November

Im September war ich zu einem wunderbaren internationalen Künstler-Projekt in die Türkei eingeladen.
In meinem Atelier zeige ich während der Open Studios der Atelieretage AR_29 als ein Ergebnis dieses Symposiums die Videoarbeit „Mağara-Höhle“.

Eine Woche haben wir in der Bergschlucht von Seben (liegt n der Provinz Bolu) gearbeitet, uns ausgetauscht und die Natur das Herz berühren lassen.
Erste Ergebnisse waren in der Ausstellung ab dem 22.9. in der Güzel Sanatlar Galerisi in der Stadt Bolu zu sehen.

Das internationale Künstler-Projekt, organisiert von Mehmet Alagöz, geht weiter.
Ich arbeite nun mit dem dort aufgenommenen Fotos, Videos und Erlebnissen weiter; es gibt neue künstlerischen Zusammenarbeiten und ein spartenübergreifendes Künstler-Forscher-Projekt 2018 in der Türkei.

Ich freue mich auf Euren Besuch nächstes Wochenende!

ZEIT:
Samstag, den 04. November von 14- 20 Uhr
Sonntag, den 05. November zwischen 14- 18 Uhr

ADRESSE:
AtelierEtage AR_29 | Alt-Reinickendorf 28-29 | Industriehof 2. O.G. | 13407 Berlin

INFO: www.ar29.twoday.net | facebook.com/ar29atelieretage

ANFAHRT :
Parkplätze direkt vor Ort

S25 Alt-Reinickendorf
U8 Paracelsus-Bad : Ausgang Roedernallee
direkt vom HBF Berlin: Bus 120 bis Paracelsus Bad