Sommeil et Mémoire (Schlaf und Erinnerung)
2005, Text und Videoprojektion, ca. 45 min Vortrag

Der Schlaf ist nicht der Bruder des Todes, sondern die Schwester der Liebe. Im Schlaf schenken wir unsere Individualität her und sind gleichzeitig frei und die Entfremdung des Wachseins kehrt sich um in reines Innenleben.

Warum Schlaf.

Vielleicht, um die verlorene Zeit des Wachseins nachzuholen.

Und das Erwachen als das Anslichtbringen der Träume.

Aufwachen und Erinnern sind Erfahrungen von Grenzen, bei denen sich das jeweils Andere des Zustandes zu erkennen gibt: Beim Aufwachen weiß der eben noch Träumende, dass er geträumt hat, beim Erinnern weiß der Erinnernde, was eben noch vergessen war.


Ansicht im Centre Culturel Denyigba, Lomé/TogoLecture_Sommeil