njaxas
Ein njaxas vereint alle Farben der Welt.
Ein njaxas vereint alle Farben der Welt.
“Im verbotenen Garten” ist ein Dokumentarfilm über die Vereinbarkeit von Individualität und Gemeinschaft.
„Im verbotenen Garten“ ist eine Reise zu den Baay Fall aus Senegal.
Die Baay Fall haben eine Lebenshaltung entwickelt, die sowohl ein individuelles als auch ein gemeinschaftliches Leben in der gegenwärtigen Welt ermöglichen.
Diese Lebenshaltung ist eine Form des schwarzen Islams Westafrikas.
Baay Fall gibt es überall auf der Welt.
Präsentation des Trailers ist im Dezember 2010 in der Auberge Teffesguy, Yoff Layen; Dakar/Senegal.
Die Auberge Teffesguy (”Strandbaobab”) ist zu finden in Yoff Layen, einem dörflichen Stadteil von Dakar, der von seinen Fischern und dem geschäftigen Treiben am langen Strand geprägt wird. Hier haben wir einen Treffpunkt für unsere soziale Familie, die sich im Laufe der Recherche zu dem Dokumentarfilm “Im verbotenen Garten” entwickelt. Hier finden Gespräche mit und über die Baay Fall statt, eingebunden in das senegalesische Leben. Wir essen gemeinsam Cebbu Jên (Reis mit Fisch) und genießen das Zusammensein, während der Attaaya (starker, süßer, eingedickter Grüntee) zubereitet wird.
Das beste Baguette gibt es in Senegal und heißt dort Tapa Lappa. Es hat eine goldfarbene Kruste, eine cremefarbene Molle und ein Aroma, das nur aus der Kunst des Transformierens der Zutaten Wasser, Weizenmehl, Hefe und Salz entstehen kann. Das Geheimnis ist, dem Teig seine Zeit zu lassen. Dann entsteht ein Brot, das ich immer wieder mit jungfräulichem Genuss essen kann. Es ist länglich geformt, wird in der Mitte breiter und läuft in zwei krossen, etwas dunkleren Spitzen aus. Gebacken wird es in der Casamance, im Süden Senegals und seinen dörflichen Backstuben. In Senegals Hauptstadt Dakar findet man hauptsächlich die französischen Bäckereien und Konditoreien, deren Baguette gleichmäßig hell, leicht und lang ist.
Nun hat Paris seinen besten Baguettebäcker entdeckt, und der ist Senegalese. Djibril Bodian erhielt diesen März den Preis „Meilleure baguette de Paris“. Sein Baguette ist das Tapa Lappa.
Das Brot ist Symbol für Vieles, nun auch dafür, wie die Aneignung des Anderen zu Erneuerung und Weiterentwicklung führt. Wie Byung-chul Han in seinem Buch „Hyperkulturalität“ schreibt wird erst „das Eigene (…) aus dem kulturellen Hyperraum angeeignet, d .h. nicht ererbt, sondern erworben. Die oft destruktive Trennung zwischen dem Eigenen und dem Fremden entspannt sich zum Unterschied zwischen dem Alten und dem Neuen. Angesagt ist die Bereitschaft zur Differenz, zum Neuen.“
Herzliche Einladung zur Vernissage von meiner Soundinstalltion
taw bi/Regen
bei super bien! Gewächshaus für zeitgenössische Kunst
In der Ausstellung “hier entsteht” vom 17. April bis 17. Mai 2009 im Kunstverein Ravensburg
Nándor Angstenberger / Skulpturale Objektkunst
Claudia Michaela Kochsmeier / Mediale Visualkunst
Eröffnung der Ausstellung mit den Künstlern ist am Freitag, den 17. April Uhr um 20 Uhr
Ort: Kapuzinerstraße 27, 88212 Ravensburg, Eingang Bergerstraße im Hof der Schule für Gestaltung
Öffnungszeiten: Do. + Fr. 16 - 19 Uhr, Sa. + So. 11 - 16 Uhr
Führungen: Son. 19.4., 10.5. um 11 Uhr und Do. 30.4., 8.5. um 18 Uhr
Pressemitteilung “hier entsteht:”(pdf)
Katalogtext von Prof. em Dr. Knut Dietrich zu “Raumstadion” (pdf)
Herzlichen Dank an die

Plakat zur Ausstellung

Als ich hintern dem Haus auf einem mir bereitgestellten Sessel auf den Graffitikünstler wartete, kam eine Frau die sandige Straße entlang und fragte mich, ob es sicher sei, dass ich dort säße. Vor mir war die weiße Hauswand, hinter mir das steppenartige Gestrüpp, dass sich auf unbebauten Grundstücken ausbreitet.
Dann kam Laye, er spayte und ich filmte ihn dabei. Die Aufnahmen sind für den Videoclip “Rap ba kan” der HipHop-Band Sikki Sakka.
Der Standort spielt keine Rolle, wenn du gut bist, finden die Menschen dich.
Don´t work harder, work smarter.
Nach dem wir fertig waren, erzählt Layes Bruder, Adama, wie er neulich eine Schlange erschlagen hat, die aus dem Gestrüpp kam.
Manche nennen es Alltag, ich finde es schön.
Hier das spontane Interview mit Laye Diakité, Graffitikünstler und Mitglied der HipHop-Band Sikki Sakka aus Thiès/Senegal:
Graffiti Sikki Sakka (on YouTube)

Video, Zeichnung, Digitaldruck
von Claudia Michaela Kochsmeier
Austellung vom 2. August bis zum 20. September 2008
im
ZAGREUS PROJEKT
Koch/Kunst/Galerie
Brunnenstraße 9a
10119 Berlin
Tele/Fax 030 28 09 56 40
www.zagreus.net
„xorom si“ heißt auf Wolof, der Verkehrssprache in Senegal, „das Salz“. Es ist die vorläufige Antwort auf die Frage, was die Rinder ans Meer treibt und dem See die rosa Farbe verleiht.